Yoann Bourgeois / CCN2 – Centre chorégraphique national de Grenoble | Frankreich

Ophélie

Eine Frau in einem gefüllten Wasserbecken, während sie langsam mit vielen Luftblasen nach unten sinkt.
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Fr. 27.08. – 20:30 Uhr
Eintritt frei
Ort wird noch bekannt gegeben
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Fr. 27.08. – 22:00 Uhr
Eintritt frei
Ort wird noch bekannt gegeben
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Sa. 28.08. – 16:00 Uhr
Eintritt frei
Ort wird noch bekannt gegeben
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Sa. 28.08. – 18:00 Uhr
Eintritt frei
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Sa. 28.08. – 20:00 Uhr
Eintritt frei
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So. 29.08. – 14:00 Uhr
Eintritt frei
Ort wird noch bekannt gegeben
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Sa. 28.08. – 16:00 Uhr
Eintritt frei
Ort wird noch bekannt gegeben

ca. 10 min
ohne Sprache

Tanz, Visuelles Theater

Deutsche Erstaufführung

Yoann Bourgeois wuchs in einem kleinen Dorf in den Bergen auf. Er ist im Tanz und zeitgenössischen Zirkus groß geworden und avancierte in Frankreich zu einem der gefragtesten Choreographen. Seine emblematischen Miniaturen bestechen ebenso durch ihre Tiefgründigkeit, visuelle Schönheit und Simplizität, wie die schwindelerregenden, spektakulären Inszenierungen für große europäische Tanzcompagnien. In seinem über Jahre hinweg entwickelten Zyklus „Tentatives d’approches d’un point de suspension“ widmet sich Bourgeois gemeinsam mit Weggefährt:innen aus unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen der „Physik des Schwebens“ und erforscht dabei außergewöhnliche körperliche Zustände.

Während der minimalistische Balanceakt „Dialogue“, 2019 zu Gast in Erlangen, die Grenzen der Schwerkraft und menschlicher Existenz auslotete, nähert Bourgeois sich in „Ophélie“ dem Thema über die Unterbrechung der Atmung. In Anlehnung an Shakespeares Hamlet arbeitet er Ophelias Suizid auf poetische Weise neu auf und entwirft ein zartes Bild der Auflösung – einen faszinierenden Apnoe-Akt von überraschender Intensität und existenzieller Tiefe.

ccn2.fr