Double Diskurs 2017

„double-Diskurs“ nennt die Redaktion des Magazins für Puppen-, Figuren- und Objekttheater „double“ eine im Jahr 2014 initiierte Diskussionsreihe, die sich mit aktuellen Entwicklungen des Genres befasst. Nach dem Thema „Digitale Dinge“ beim internationalen figuren.theater.festival 2015 treffen sich dieses Jahr Zuschauerinnen und Zuschauer sowie geladene Gäste mit double-Autorinnen und –Autoren, um über die „Zeitgenossenschaft“ des aktuellen Figurentheaters zu diskutieren. Wie reagiert das Figurentheater auf gegenwärtige Entwicklungen und Veränderungen der Gesellschaft? Wie viel Welthaltigkeit darf man einer Theaterform zutrauen und abverlangen, deren große Stärke die ästhetische Überschreitung von Realität ist? In welchem Spannungsverhältnis stehen in diesem Genre Veränderungspotential und Wirklichkeitsflucht? Und wie positionieren sich die Künstler angesichts populistischer Strömungen, die sich der provokativen Strategien der künstlerischen Avantgarde ebenso bedienen wie der anti-illusionistischen Konzepte zeitgenössischer Theaterkunst? Der fünfte double-Diskurs wird von Redaktionsmitglied Katja Spiess (Leiterin des FITZ! Zentrum für Figurentheater, Stuttgart) moderiert.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind: Prof. Markus Joss (Leiter des Studiengangs Zeitgenössische Puppenspielkunst an der HfS „Ernst Busch“, Berlin), Dr. Kathi Loch (Chefdramaturgin am theater junge generation, Dresden), Tobias Prüwer (Philosoph und Kulturjournalist, Leipzig) und Ulrike Quade (Puppenspielerin und Theaterschaffende, Amsterdam)

Die Veranstaltung fand statt am Donnerstag, 25. Mai 2017, im Bürgersaal des Palais Stutterheim.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.