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Mette Ingvartsen / The Artificial Nature Project

/ Dänemark
|| 70 min
ohne Sprache

Produktion: Mette Ingvartsen / Great Investment. Koproduktion: PACT Zollverein, Essen; Festival d’Automne à Paris; Les Spectacles vivants – Centre Pompidou, Paris; Théâtre National de Bretagne, Rennes; Kaaitheater, mit Mitteln aus Imagine 2020 – Art & Climate Change, Brüssel; Kunstencentrum BUDA, Kortrijk; apap / szene, Salzburg; Musée de la Danse / Centre Chorégraphique National de Rennes et de Bretagne. Gefördert von: Kunstrådet, Dänemark; Hauptstadtkulturfonds Berlin und The Flemish Authorities.


„The Artificial Nature Project” ist die aktuellste Arbeit einer Serie von Mette Ingvartsen, die Wahrnehmungen und Empfindungen der Natur auf die Bühne bringt. Ihr Interesse am Darstellen und Choreografieren von Naturphänomenen begann bereits 2009 mit „Evaporated Landscapes”, einer Theater-Installation ganz ohne menschliche Akteure, bei der unterschiedliche Materialien wie Seifenblasen, Schaum, Nebel, Töne und Licht die Hauptrolle übernahmen.
In „The Artificial Nature Project” treffen sich lebende und unbelebte Performer auf der Bühne, ausgehend von der Frage, was es bedeutet, eine Choreografie für Materialien zu entwerfen, bei der die menschliche Bewegung nicht länger im Mittelpunkt steht. Resultat ist ein Theater, das buchstäblich mit Dingen um sich wirft: Materialien fliegen durch die Luft und lassen eine Landschaft entstehen, die sich konstant verändert und neu erschafft. Ruhige Panoramen verwandeln sich in energetisches Chaos, Flutwellen in Konfetti-Stürme, die über die Bühne fegen, was vorher eine abstrakte Skulptur war, ist auf einmal ein Rudel von Tieren. Eine dynamische Landschaft aus Gegenständen, die zum Leben erweckt werden. Im wachsenden Durcheinander aus dicken und dünnen, leichten und schweren, widerstandsfähigen und zerbrechlichen Objekten sind die acht Tänzerinnen und Tänzer nur ein Teil einer komplexen Choreografie, in der sie auch als Animateure der artifiziellen Naturgewalten fungieren.
Die dänische Choreografin und Tänzerin Mette Ingvartsen lebt und arbeitet in Berlin und Brüssel. 2004 schloss sie ihr Studium bei P.A.R.T.S. in Brüssel ab und entwickelt seit 2002 eigene Projekte. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit Perspektivenwechsel und der Wahrnehmung des Körpers in unterschiedlichen Präsentationsrahmen.

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Inszenierungsgespräch statt. Moderation: Tessa Theissen, Institut für Theater- und Medienwissenschaft, FAU Erlangen-Nürnberg



“The Artificial Nature Project” is the latest in a series of works by Danish choreographer Mette Ingvartsen, staging perceptions and sensations of nature. Materials fly through the air giving rise to a landscape that constantly transforms itself. One image is replaced by another, rapidly altering our perception of a glittering landscape.



Konzept und Choreografie: Mette Ingvartsen | Performer: Franziska Aigner, Sidney Leoni, Martin Lervik, Maud Le Pladec, Guillem Mont De Palol, Manon Santkin, Christine De Smedt | Licht: Minna Tiikkainen | Musik: Peter Lenaerts | Dramaturgie: Bojana Cvejic | Technische Leitung: Hans Meijer | Assistenz: Elise Simonet, Milka Timosaari | Produktionsleitung: Kerstin Schroth

externer Linkwww.MetteIngvartsen.net

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Vorstellungen in:

Erlangen
12.05.2013, um: 19:00 h
|| Markgrafentheater