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Axe / Russland
Faust³. 2360 words // ca. 60 min ohne Pause
in russischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung
Eine Koproduktion mit Kampnagel, Hamburg und NET Festival, Moskau

Der Charakter der Performances der St. Petersburger Künstlergruppe Axe wird mindestens ebenso stark vom Bühnenraum selbst, von Licht, Ton und einer Vielzahl skurriler Objekte bestimmt, wie durch die Aktionen der Schauspieler, die sich selbst eher als „Maschinisten des Theaters“ verstehen. Dem Erlanger Publikum bereits bestens durch ihre Auftritte im Rahmen des Internationalen Figurentheater-Festivals unter anderem mit „White Cabin“, „Mister Carmen“ und durch „Sine loco“ – die vielfach preisgekrönte Koproduktion mit dem Festival ARENA – bekannt, melden sie sich in diesem Jahr mit ihrer neuesten Produktion „Faust 3. 23 60 words“ zurück.
Dem Faust-Mythos auf der Spur haben sie eine eigenwillige Version des legendären Stoffs um den sinnsuchenden Doktor entwickelt, der bei Axe noch nicht der Goethesche Denker ist, sondern vielmehr der reisende Magier des Volksbuches. Der Protagonist erzählt seine Geschichte selbst, von der Geisterbeschwörung im Spessart bis hin zum Feuertod, untermalt durch elektronische Klänge und alchimistische Experimente. Wie weit ist der Mensch bereit für seine Ziele zu gehen? „Faust 3. 23 60 words“ beantwortet diese Frage mit symbolreichen Szenarien, absurdem Theater, Jahrmarktspossen und gewohnt skurrilem Figurenspiel.
„Was hier in 60 Minuten intermedial ‚abgeht’, ist eine tollkühne Sinnesorgie, die sich stofflich und motivisch aus verschiedensten Quellen speist – vom verdammten Magus des Mittelalters über Thomas Manns Roman bis hin zu Michael Bulgakows Teufelsfigur.“ Die Welt

How far is a man prepared to go in order to reach his goals? Russian Engineering Theatre Axe and their performance “Faust3. 2360 words“ answers that question with symbolic scenarios, absurd theatre, alchemical experiments and their well known bizarre puppetry.



Text: Maxim Isaev
Regie: Yana Tumina
mit: Maxim Isaev, Pavel Semchenko, Andrej Sizintsev
Musik: Andrej Sizintsev
Licht: Vadim Gololobov
Ton / Special Effects: Fedor Sokolov


Bild1

Bild2

Bild3

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19.05.2007, um: 23:00 h
// Glocken-Lichtspiele


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