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Theater Perpetuum Mobile / Österreich The Naked Punch // ca. 60 min ohne Pause ohne Worte Deutsche Erstaufführung
„The Naked Punch“ zeigt, dass eine Puppe nichts in größere existenzielle Nöte bringen kann als Selbstzweifel: ein lebloser Holzkopf auf einem schlaffen Stück Stoff, zwischen Pappkulissen in eine kleine Bude eingesperrt ... Mr. Punch, der englische Verwandte des Kasper, ahnt noch nichts von diesen Nöten, denn Selbstreflexion ist nicht seine Stärke. Als anarchistischer Egoist mit einem Hang zur Gewalttätigkeit trotzt er jeder Autorität und hat bereits Henker, Tod und selbst den Teufel hinter sich gelassen. Seine Leidenschaften sind schnell aufgezählt: Fressen, Saufen, Sex. Ob als Voyeur am FKK-Strand oder im Pornokino: In Mr. Punchs Leben dreht sich eigentlich alles immer nur um das Eine. Beim Versuch aber, aus seiner Bude auszubrechen, im Erkennen seiner eigenen Unzulänglichkeit, löst er sich auf ... Wie gesagt, Selbsterkenntnis kann fatal sein – zumindest wenn man eine Handpuppe ist.
Nothing is more fatal for a puppet than self-reflection. Mr. Punch is obsessed by three things: food, booze and sex. Watching porn or being the voyeur at the nudist beach: everything in his life revolves around the nether regions of the body. But this poses a serious problem: How can a puppet take off its clothes?
Konzept, Puppenbau, Ausstattung und Regie: Karin Bayerle Puppenspiel: Karin Bayerle, Manuela Hämmerle Licht- / Tondesign, Projektion: Veronika Heger Geräusche, Tonschnitt: Markus Kappel



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18.05.2007, um: 22:00 h // Tafelhalle, Produktionsraum
19.05.2007, um: 22:00 h // Kulturforum, Kleiner Saal
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