|
gruppen-/stückdetail
\ zurück
Compagnie Jatoba / Brasilien / Frankreich Mamulengo Jatoba // ca. 45 min ohne Pause mit wenig französischer Sprache Deutsche Erstaufführung
So poetisch und zauberhaft, so schnell und so rasant, so spektakulär kann Puppentheater sein. Ein paar Meter Stoff, ein paar Requisiten und eine Hand voll einfacher Handpuppen können ausreichen, große Theatererlebnisse zu schaffen. Der begnadete Puppenspieler Eder de Paiva stammt aus Brasilien und wurde in Charleville-Mézières – der berühmtesten Figurentheater- Schule der Welt – ausgebildet. Er entführt seine Zuschauer in die ländliche Umgebung Nordost- Brasiliens. Sein Spiel bezieht sich auf die Traditionen des brasilianischen Puppentheaters, das in den Erinnerungen der Sklaven wurzelt, und verbindet dabei Puppentheater, Zauberei, Bauchreden und vor allem Improvisation. Scheinbar mühelos gelingt es ihm, die traditionelle Form mit aktuellen Inhalten zu füllen. Aus der Überlieferung entsteht so junge, zeitgenössische Theaterkunst. Eder de Paivas einfaches und scheinbar naives Spiel handelt auf der einen Seite von Gewalt, Unterdrückung und Rassismus. Gleichzeitig erzählt er mit viel Humor die anrührende Geschichte von der Liebe seines Lebens. Ein Theater voller Optimismus. Ein Stück wie ein Frühlingstag.
This art form is more than a simple stage show. Born from the memory of slaves is a popular theatre, which calls on numerous disciplines: theatre, magic, ventriloquism, improvisation … It causes the spectator to think about the still current issues of racism, violence and the environment. Between the imaginary and realism, the Jatoba company invites us to penetrate into the arid and joyful world of the Northeast of Brazil.
von und mit Eder de Paiva


\ zurück |
18.05.2007, um: 22:00 h // Theater in der Garage
// mehr Bilder
|