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Theater Erlangen / Erlangen Parzival // ca. 120 min ohne Pause nach einem Szenarium von Tankred Dorst und Ursula Ehler Ein Kooperationsprojekt mit der Hermann-Hedenus-Schule, mit Medienwissenschaftlern der Friedrich-Alexander-Universität und dem Internationalen Figurentheater-Festival Erlangen
„Parzival“ erzählt von Pop und Pubertät, vom Aufbruch und vom Ausbruch, vom Aufbegehren und vom Begehren überhaupt, von Begriffen wie Heimat und Fremde, von Mut und Angst, von Glauben und Schicksal. „Parzival“ erzählt eine Geschichte über das Mensch werden, fahndet nach wirren Irrungen, Frühlingserwachen, neuen Leiden und anderen klassischen Jugendzerwürfnissen, spürt den Heimtücken des Heldentums nach und dem Widersinn, in eine Welt geworfen zu werden, die augenscheinlich nicht auf einen gewartet hat. Möglicherweise hat sich in den 800 Jahren nach Wolfram von Eschenbachs Versepos weniger verändert als gemeinhin angenommen. Es war schon immer anstrengend, heranzuwachsen, die Kindheit hinter sich zu lassen, den Wahnsinn Pubertät zu überdauern. Wenn es damals schon das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom gegeben hätte, könnte Parzival ein frühes Opfer gewesen sein: der Zappelphilipp, der zum Unzufriedenen, zum Getriebenen wird. Eine Schauspielerin und drei Schauspieler erzählen die Abenteuer des Parzival, indem sie seinen Weg in den weiten Raum einer Fabrikhalle zeichnen, begleitet von Kameras, unterstützt von Videoprojektionen, verdoppelt, verdreifacht. Die Medienwissenschaft begleitet den Parzival noch ein Stück weiter in die Moderne. Die Geschichte ist tausend Jahre alt und neu.
“Parzival“ is a play about pop and puberty, departure and escape, about rebellion and desires and ideas, such as home and foreign lands, courage and fear, faith and destiny. One actress and three actors recount the adventures of Parzival by tracing his path through the huge space of a factory building, accompanied by cameras, supported by video projections, doubled and tripled. The tale is one thousand years old and yet new.
mit: Tanya Häringer, Holger Kraft, Peter Neutzling, Winni Wittkopp Regie: Esther Muschol Ausstattung: Fabian Lüdicke Dramaturgie: Kai Schmidt musikalische Beratung: Michael Emanuel Bauer

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14.05.2007, um: 21:30 h // Museumswinkel
15.05.2007, um: 21:00 h // Museumswinkel
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