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Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart / Stuttgart Die erzwungene Heirat // ca. 45 min ohne Pause nach Molière
Der Schauplatz: ein Markt, steril und glanzvoll zugleich, irgendwo zwischen Barock und Großmarkt. Auf der einen Ebene: Verkäufer und Käufer, in der Hoffnung auf das große Geschäft. Geld wandert, Waren wechseln den Besitzer. Die Stimmung verschärft sich. Auf der zweiten Ebene: die Figuren, halb Gefäß, halb Person, ebenfalls einzig und allein auf Geschäfte bedacht. Sie verhandeln jedoch keine Waren, sondern, in der Halböffentlichkeit des Marktes, nur sich selbst. Das Leben ist ein Geschäft. Sganarell, ein Mann von 50 Jahren, hat die Absicht, die 30 Jahre jüngere Dorimene zu heiraten. Er ist reich und eine junge, schöne Frau würde seinem Status noch den letzten Glanz verleihen. Wie zu Molières Zeiten Markt, Schau- und Puppenspiel eins waren, so verschmelzen hier in rasantem Schlagabtausch die Ebenen des Schauspiels und der Puppen mit Musik und Tanz in einem zynischen Spiel der Geschäfte und Intrigen.
Eight young puppeteers are playing a cynical version of the well-known story: A rich old man wants to marry a poor young beauty to enhance his status. With loads of plastic skirts, container-puppets, boxes and music.
Spiel: Esther Falk, Lena Kießling, Mirjam Hesse, Lisa Remmert, Elsa Weise, Velemir Pankratov, Katharina Muschiol, Mariela Canzler Regie: Horst J. Lonius Bildnerische Unterstützung: Sylvia Wanke



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14.05.2007, um: 18:00 h // Experimentiertheater
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