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Theater der urbanen Kriminalität / Berlin
Dr. Mackuse gewinnt den Krieg // ca. 55 min ohne Pause


Der Maler und Illustrator Walter Koschwitz versetzt den Zuschauer in die Jahre 1944/45 in Berlin. In einzelnen, atmosphärisch dichten Bildern führt die zwielichtige Gestalt des Dr. Mackuse durch die Stadt. Kritisch und böse kommentieren Koschwitz´ Texte in simpler Reimform ebenso wie seinerzeit beliebte und noch heute bekannte Original-Schlager („Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“ u. ä.) das Geschehen. Da wird das Treiben von Kriegsgewinnlern aufs Korn genommen und eine gespenstische Zugfahrt durch das zerstörte Berlin gibt Einblick in das, was jenseits des alten Glanzes geblieben ist. Man sieht Mackuse durch überflutete U-Bahn- Schächte Gondel fahren, begleitet von Offenbachs Barcarole; das Treiben in einer Ami-Bar und eine Art Vorratsmagazin, in dem die bei Kriegsende zusammengerafften Trophäen für zukünftige Verwendungen gestapelt werden.
Ein Erlebnis ersten Ranges, das dem traditionellen Papiertheater alle Ehre macht.

The painter and illustrator Walter Koschwitz recreates the Berlin of the years 1944 and 1945. The audience follows the dubious Dr. Mackuse on his strolls through the ruins of the destroyed city. Koschwitz’s texts, written in the simple rhyme form of Oldies, stand as a harsh comment on the events of this period. Dr. Mackuse’s path leads him into a bar for American soldiers, a store-house for war trophies and on a gondola through the flooded subway. An event that presents paper theatre at its best.



von und mit Megi und Walter Koschwitz

Bild1

Bild2

Bild3

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12.05.2007, um: 20:00 h
// Bürgerhaus, Saal


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