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Jim Barnard / Großbritannien
Stan // ca. 50 min ohne Pause
in englischer Sprache
Deutsche Erstaufführung


Stan ist ein kleiner Mann mit vorlautem Mundwerk. Er hat keine Scheu zu erzählen, was in ihm oder im Zuschauer vorgeht. Er ist ein altmodischer Mensch, laut, aggressiv und dreist. Hinter seinem abweisenden Erscheinungsbild verbirgt sich aber ein sensibles Innenleben – ein kleiner Junge, verloren, alleine, verwirrt und verängstigt.
Stan ist auf seine Art die Antwort auf den modernen „zivilisierten“ Mann: Ein Mann, der seine
Grundbedürfnisse und Urinstinkte unterdrückt und der dem Typ der modernen, starken unabhängigen Frau unterlegen ist. Die Bruchstellen in Stans Psyche kommen in Momenten der Selbstreflexion ans Licht: „Fühlen Sie sich jemals fremdbestimmt?“, fragt er das Publikum. „Es ist verdammt eigenartig!“ Stan möchte nicht akzeptieren, dass er eine Puppe und deswegen unfähig ist, sich mit dieser entsetzlichen Realität auseinander zu setzen.
Obwohl Stan seiner Wut und seinem Ärger schamlos freien Lauf lässt, unterdrückt er seine intellektuellen und geistigen Charaktereigenschaften. Er kann seinen Gefühlen nur über seine eigene kleine Fingerpuppe Alias – ein geheimnisvoller Hypnotiseur und Weiberheld – Ausdruck verleihen. Alias erscheint, wenn es Stan sehr schlecht geht, um ihm unterstützend zur Seite zu stehen und ihn zu hypnotisieren ...

“Stan” is the story of a small man with a big mouth. He is loud, direct and aggressive. He hides his loneliness and confusion. To express his feelings, he needs his own finger-puppet Alias – a mystic hypnotist and womanizer ...



Spiel und Regie: Jim Barnard

Bild1



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12.05.2007, um: 22:00 h
// Tafelhalle, Produktionsraum


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