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Zweiter Werkstatttag der Theaterhochschulen - Vorträge, Projektpräsentation und Künstlergespräch // Eintritt frei!
ERLANGEN / freitag / 18. mai / 11.00 bis 16.00 uhr / media.art.zentrum

Szenische Entwürfe und konkrete Forschungsfragen, die nicht am Theater als Ergebnis, sondern mit Theater als Prozess zu Ergebnissen kommen, werden während der Werkstatttage vorgestellt und diskutiert. In offener Atmosphäre stellen Macher, Anwender, Studierende und Lehrende sich, ihre Arbeiten und Arbeitsweisen vor. Das Programm wendet sich vor allem an Studenten – aber natürlich auch an alle Interessierten.

11.00 uhr / Figurentheater im Lichte einer Dramaturgiegeschichte des Computers
Vortrag von Prof. Martina Leeker, Universität Bayreuth
Um 1900 lässt eine „Vertreibung der menschlichen Akteure“ von der Bühne und deren Ersatz durch „Übermarionetten“, so die Begrifflichkeiten von Edward Gordon Craig, aufmerken, die sich bis heute fortsetzt – im Objekt- und Figurentheater sowie im Theater mit Video und Computern. Der gemeinsamen Vor-Geschichte dieser Vertreibung/Ersetzung soll im Vortrag nachgespürt werden. Anhand von Edward Gordon Craigs symbolischem Theater, Loie Fullers Lichttänzen, Etienne Decrouxs Formalisierungen des menschlichen Körpers, allesamt auch das zeitgenössische Figurentheater begründende Experimente, sowie der Performance mit Medien in interaktiven Environments, soll diese Verdeckungs- und Täuschungsgeschichte des Computers verfolgt werden, die den Computer so menschlich erscheinen lässt und den Menschen so logisch und elektronisch.
Martina Leeker ist Professorin für Theaterwissenschaft an der Universität Bayreuth und Gründungsmitglied von transARTES, Akademie für Darstellende Kunst, Medien und Kultur. Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit bildet die Verbindung von Theater/Performance und digitalen Medien.

12.00 uhr / Töpfer / Feisel & chickentv, Stuttgart / Berlin: GEDECK (aTABLE 1.02)
Interaktive Installation
Die Teilnehmer des Werkstatttages erhalten die Gelegenheit zu einer Sondervorstellung der Installation „GEDECK (aTABLE 1.02)“ mit Einblicken in deren Arbeits- und Wirkungsweise.

13.00 uhr / Mittagspause

14.00 uhr / Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, Berlin: Lehrproben
Drei Versuche zur Befragung scheinbar gesicherter Erfahrungswerte im Ausbildungsprozess – Vortrag, Übung, Demonstration
Prof. Hartmut Lorenz: Grundsätze und Ausbildungsziele für eine Lehrmethode im Hochschulstudium der Puppenspielkunst. Hierbei wird gezielt auf visuelle Erzählweisen, ihre Dramaturgie und den „gestischen“ Ausdruck eingegangen.
Ingo Mewes: Das Spielinstrument Puppe als bildnerischer und technisch funktionaler Ausdruck des Theatervorganges.
Frank Becker: Bewusstmachung musikalischer Ausdrucksmittel für den darstellerischen Prozess.



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